planloses Häkeln... oder wie aus einem Schaf ein Dackel wird oO

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die freundliche Socke von nebenan

...habe heute auf dem Dachboden ein ca. 14 Jahre altes Relikt meiner Kindheit entdeckt:

...das freundliche Sockentier besitzt leider nur noch ein Ohr, aber ist dennoch voll positiver Ausstrahlung ^^

Ich hab es irgendwann mal selbst gebastelt... falls noch jemand eine alte Socke aufwerten möchte: der Mund ist ein gefaltetes Stück Pappe, das wie eine Sohle an die Socke genäht wird. Die Nase wird mit Wollresten oder ähnlichem ausgestopft und die bezaubernden Nasenlöcher entstehen, wenn man beide Seiten einfach locker innen zusammen näht. Als Ohr(en) hab ich damals Blätter von einer alten Stoffblume genommen.

MÖÖÖÖÖÖÖH !

30.1.09 22:45


Blüüüümlis *_*

...hier mal wieder ein Häkelwerk mit Anleitung

Diese knuffigen Blumen hab ich für meine Freundin Mause gehäkelt, sie wollte welche "in so 80er Jahre Popelgrün!" auf ihre Tasche pinnen...

kleine Blume:

1. Startmasche und vier Luftmaschen, dann mit einer Kettmasche in die Startmasche -> Ring mit 5 Maschen
2. In jede Masche 2 feste Maschen häkeln -> 10 Maschen, mit Kettmasche abschließen
-- Hier kann jetzt die Farbe gewechselt werden! --
3. In eine Masche eine feste Masche, ein halbes Stäbchen, ein einfaches Stäbchen und ein doppeltes Stäbchen häkeln. In die nächste Masche das selbe in umgekehrter Reihenfolge, 4 mal wiederholen -> 5 Blütenbätter
4. Den Faden durch die Masche des ersten Stiches des ersten Blattes (die feste Masche) nach hinten ziehen.

Bei Bedarf kann man jetzt noch mit einer anderen Farbe den inneren Kreis umsticken.

 

große Blume:

1. Eine kleine Blume häkeln ^^
2. Nun wird ein neues Stück angefangen. Zuerst eine Startmasche und 9 Luftmaschen häkeln und mit einer Kettmasche verbinden -> Ring mit 10 Maschen
3. Feste Maschen häkeln und in jede 2. Masche 2 häkeln -> 15 Maschen
4. In jede Masche 2 feste Maschen häkeln -> 30 Maschen
5. In eine Masche ein halbes Stäbchen und ein einfaches Stäbchen häkeln, in die folgende Masche dann ein doppeltes Stäbchen und ein dreifaches Stäbchen *schwitz*
In die nächsten beiden Maschen dann wieder beides in umgekehrter Reihenfolge, um die zweite Hälfte des Blattes zu bekommen. 4 mal wiederholen.
6. Den Faden durch die Masche des ersten Stiches des ersten Blattes (das halbe Stäbchen) nach hinten ziehen.

Das Teil wird ziemlich wellig werden, was aber recht hübsch aussieht wenn man jetzt die kleine Blume drauf fest näht. Ich hab dabei einfach mit einem Faden des größeren Teils direkt um den inneren Kreis der kleinen Blume genäht.

 

...um die Blumen zu befestigen, kann man mit den überhängenden Fäden auf der Rückseite eine Sicherheitsnadel anknoten

27.12.08 00:33


Schildkröti nach Schafs Vorbild...

...Inspiriert durch eine vom Schaf gefertigte, gigantische, rot-schwarze Häkelschildkröte namens Arnold, hab ich ebenfalls eine (possierliche kleine) Schildkröte aus gehäkelten Sechsecken gebastelt:

Schaf kam auf den glorreichen Namen "Sodom". Sodom war ein Weihnachtsgeschenk für meine Omi und bewacht nun deren Sofa

Man missachte das Auge, ich bin bei meinen Eltern zu Besuch und hab kein besseres gefunden ^^

26.12.08 23:54


Pulli fürs Hundi ^^

Nach einigem Gefummel hab ich ihn nun endlich fertig bekommen, den kuschligen Pulli für Paula, den Sorgenhund meiner Eltern

Gestaltete sich etwas schwierig, weil ich den Hund nur bis zu den vorderen 8 cm des Pullis als Modell zur Verfügung hatte. Aber wie man sieht, passt es wohl ganz gut. Signalrot, damit man seinen Hund im Wald wiederfindet

Ich hoffe, dass sie jetzt net mehr so oft krank wird

 

...ach so, ich hab neulich was echt umwerfendes festgestellt: ich kann stricken!! Klappt sogar ziemlich gut... Habe jetzt einen fliederfarbenen Schal angefangen Mal sehen, was schneller fertig wird, Schal oder Vordiplom ^^

21.11.08 16:08


Frische Feigen für Vampire ^^

...hab ich auch grade wiedergefunden.

Diesen Text hab ich geschrieben als ich in der 11. Klasse war, wir sollten als Deutschhausaufgabe ein Essay im Stil von Walter Benjamins "Frische Feigen" schreiben, alternativ eine Erörterung des Originaltextes.

Ich entschied mich erst für die Erörterung, bekam dafür dann auch meine 1 *hust* *prahl* , musste mir dann aber knapp 30 sterbenslangweilige Variationen des Essay von den anderen Schülern anhören... "frische Erdbeeren", "türkischer Honig", "Streuselkuchen"... Da beschloss ich, doch noch ein Essay über ein Geschmackserlebnis zu schreiben, das mal ein bissel anders ist...

 

Cupiditas

Das Kanalufer lag still im Mondlicht, einzelne Sterne spiegelten sich glitzernd im Wasser. Auf der anderen Seite des Kanals schwammen zwei weiß leuchtende Schwäne, den Kopf in das engelsgleiche Federkleid geschoben.
Doch ich achtete nicht auf die Schönheit und Reinheit der Nacht in New Orleans, nervös lief ich über die Brücken und hielt Ausschau, Ausschau nach neuem Blut. Ich hatte schon zu lange keines mehr zu mir genommen, und so wurde mir langsam kalt. Ich zog meinen schwarzen Mantel enger um mich und beschleunigte meine Schritte.

Da nahm ich auf einmal einen leichten Eisengeruch in der Luft war und hörte in einer Gasse am anderen Ufer ein Geräusch. Mein Kopf schoss herum, noch in der Bewegung duckte ich mich und schlich zur Brücke vor mir. Als ich sie überquerte, noch immer unsichtbar für das sterbliche Wesen, dessen Geruch immer stärker wurde, verlängerten sich meine Eckzähne, mein Mund öffnete sich bereits leicht und an meinen Händen traten die Adern hervor, die nach frischem Blut schrieen.
Ich hatte die Brücke überquert. Im Schutze der Schatten unter den alten Häusern schlich ich lautlos weiter, bis ich nur noch wenige Meter hinter der jungen Frau stand, die meine Gedanken vernebelt hatte und mich vor Gier lechzen ließ.
Das Leeregefühl in meinem Körper und das Verlangen nach den noch warmen Saft des Lebens wuchsen und wurden übermächtig, als ich hinter sie schlich, die Arme schon erhoben, sie festzuhalten, den Mund zu einem Maul geöffnet, in ihren Hals zu beißen...
In Blitzesschnelle schoss ich vor, umschloss sie und rammte meine Zähne in ihre weiße Haut, spürte ein leichtes Knacken und schmeckte nun endlich die Süße ihres Lebens. Wie durch einen Schleier hindurch hörte ich sie kurz aufschreien, hörte die Schwäne im Wasser ihre Flügel öffnen und panisch davonfliegen, hörte die Kirchenglocken schlagen, doch ganz klar hörte ich das Schlagen des menschlichen Herzens. Eine laute Trommel, mein Herz eine weitere. Das Blut schoss heiß und mit einem süßen Geschmack nach Eisen, Furcht und Angst in meinen Mund, umspielte meine Zunge, bis ich es hastig hinunterschluckte, um noch mehr Blut Platz zu machen. Hinter meinen geschlossenen Lidern tanzten bunte Flecken, in meinen Ohren ein schrilles Dämonengelächter. Ihr Körper wand sich in meinem eisernen Griff, doch ich bemerkte es kaum. Die Schläge der beiden Trommeln vereinten sich, klangen wie Donner in meinem Schädel wider, als ich ihr warmes Blut in meinem Körper pulsieren fühlte. Ich wollte stöhnen, doch ich wagte es nicht, aus Angst, auch nur einen Tropfen verlieren zu können. Ein wenig ihres ausklingenden Lebens floss in mich hinein. Meine Finger, meine Hände, meine Arme erwärmten sich langsam, während ihr Körper kälter wurde und langsam in sich zusammensackte. Ihr Seele hatte ich ihr schon längst genommen, doch ich saugte noch immer aus vollen Kräften, um auch noch das letzte Tröpfchen des schwarzroten Blutes zu bekommen. Meine Trommel schlug allmählich lauter und übertönte die andere, bis sie nicht mehr zu hören war.
Dann ließ ich sie fallen. Ihr Körper war blass, an ihrem Hals traten zwei runde Bisswunden hervor.

Der letzte Schlag der Kirchenglocke verhallte in der kalten Nachtluft. Ich wischte mir den letzten Tropfen Blut von den Lippen, sah ihn einen Moment im Mondlicht glänzen und leckte ihn genussvoll von meinem Finger. Dann kniete ich nieder, legte dem Mädchen eine Rose in die erstarrte Hand und schloss ihre im Tode grotesk weit aufgerissenen und doch wunderschönen Augen.

Ich erhob mich, drehte mich um und ging langsam zurück, die Schwäne schwammen ein wenig entfernt und hatten ihre Köpfe wieder unter ihren Flügeln verborgen.


7.11.08 22:02


Björn die Bartagame...

...als Geburtstagsgeschenk für die Mutter meines ♂ hab ich recht lange verzweifelt nach einem Häkelmuster für Bartagamen oder zumindest irgendwas anderes Echsenartiges gesucht. Bartagamen gabs net, und die anderen sahen irgendwie blöd aus. Bleibt mir also nix anderes übrig, als stundenlang auf ein Foto dieser knuffigen Tierchen zu starren und mal wieder wild drauf los zu häkeln...

..und dies kam raus:

Leider erkennt man die leichte Wulst über dem Auge nicht so gut... glaubt mir einfach, dass die echt toll aussieht 

Hier wirkt Björn etwas strubbelig... die Stacheln hab ich später noch mit einer Tube Haargel in Form gebogen ^^

... die Brille der Beschenkten befindet sich derzeit in Reparatur, und als wir mit dem Häkelbjörn ins Zimmer kamen, dachte sie tatsächlich es wäre eine echte Bartagame oO ...wars dann leider nicht, aber zumindest sieht Björn wohl recht echt aus 

26.10.08 23:52


Platz für Wolle ^^

Juchuuu, ich habe endlich mein eigenes Zimmer 

Das kann ich jetzt vollstopfen mit Wolle, Plüschviechern, Aquarien, Blümlis und Büchern, ich kann überall Schoki-Geheimverstecke installieren und Kerzen anzünden ohne dass jemand sie umhaut *freu*

...und um die Wolle unterzubringen, hab ich dieses alte Benno-Regal. Leider gibts diese praktische Form nicht mehr, aber ich hatte glücklicherweise noch ein altes auf dem Dachboden, das ich umstreichen konnte ^^

6.9.08 10:53


gehäkeltes Selbstportrait ^^

Zum Geburztag meines ♂   hab ich dieses Jahr mal (vorlagenlos wie immer *narf*)  mich selbst gehäkelt ^^

...ich hoff nur, dass er das Ding net als Voodoopuppe missbraucht, wenn er bös auf mich ist... oO

4.9.08 16:18


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