planloses Häkeln... oder wie aus einem Schaf ein Dackel wird oO

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Menschen, Sprache und MS Word *resignier*

Gude! 

Studenten kennen das ja vieleicht: Man arbeitet in der Gruppe, jeder schreibt irgendwelche Textteile, und man selbst hat sich dummerweise als Honk vom Dienst freiwillig erklärt, den Kram dann zum Gesamttext zusammen zu kopieren.

Ich war auch mal so ein Honk. Für ein Gruppenprojekt habe ich mich bereit erklärt, einzelne Beiträge verschiedener Fachrollen in einem Abschlussbericht zusammenzufassen...



Hier also eine kleine Anleitung, wie man spannende, herausfordernde Textbeiträge für mich verfasst und formatiert (und ja, jeder dieser Punkte birgt eine wahre Begebenheit in sich!): 


Prinzipiell: wenn du keine Ahnung von den Anforderungen an deine Fachrolle hast, schreibe einfach vollkommenen Blödsinn. Ich schreibe gerne die Hälfte der Berichte nochmal neu, das vertieft mein Verständnis für die Inhalte deiner Fachrolle. Widersprich anderen Beiträgen oder auch dir selbst: damit zeigen wir, dass wir das Problem von mehreren Seiten betrachten und eine angenehm flexible Meinung haben.

Kleine Denkspiele halten mein Hirn fit, du kannst ein paar Rätsel in deinen Text einbauen! Lass mich erraten, welches Verb im Satz fehlt! Du kannst die Kommata und Nebensätze wild verteilen, es fördert meine Sprachgabe und logisches Denken, wenn ich sie wieder ordnen darf. 

Viele umgangssprachliche Wörter und Formulierungen regen meine Kreativität an, wenn ich nachdenken darf, was das Wort im Odenwalddialekt wohl bedeuten könnte. Die anschließenden Umformulierungen ins Hochdeutsche fördern außerdem meine Ausdrucksfähigkeit. 

Abwechslung schafft es, wenn die Quellenangaben in jedem Einzeltext unterschiedlich aussehen. Zeige mir deine Individualität, indem du sie abwechselnd als Fußnoten, Endnoten, in Klammern im Text oder als Nummer oder Buchstabe in Klammern im Text mit beiliegender Legende erstellst. Es ermöglicht mir den Aufbau eines innigen Verhältnisses zu den Quellen, wenn ich jede einzeln ausschneiden und an der richtigen Stelle einfügen kann. 

Eine weitere Möglichkeit, mir Raum für die kreative Entfaltung zu geben: lass die Quellenangaben einfach komplett weg und schreibe mir die freundliche Notiz dazu, dass ich mir selbst welche ausdenken dürfe. 

Tabellen wirken weniger konservativ-spießig, wenn sie krumm und schief mitten im Text hängen! Sprengen wir die Konventionen! Ebenso bringen fetzige Schriftarten viel mehr Pepp in einen Abschlussbericht. 

Es freut mich, wenn jemand meine leichte Sehschwäche bemerkt und zuvorkommend darauf reagiert, indem er eine Schriftart wählt, die man noch auf 10 Meter Entfernung sehr deutlich lesen kann. 

Möchtest du Bilder oder Texte optisch wirksam in der Mitte des Blattes anordnen, geht das besonders genau, wenn du sie ganz normal linksbündig schreibst und davor (mit etwas Fingerspitzengefühl) die richtige Anzahl von Leerzeichen setzt, zumindest für deine monströs anmutende Comicschriftart passt es ja - dass ich die noch ändere und sich die Absätze fröhlich verschieben, kannst du dabei ruhig erstmal außer Acht lassen (ich puzzle sehr gerne), und stattdessen mit einem ähnlichen Prinzip Seitenumbrüche erstellen. Hierzu einfach so lange auf die Eingabetaste drücken, bis du auf der nächsten Seite ankommst. 

Wenn ich dir den fertigen Bericht zugeschickt habe und dich bitte, deine Anhänge noch anzufügen, schreibe die dazugehörige Überschrift an drei verschiedene Stellen ins Inhaltsverzeichnis, verweise an diesen Stellen im Text jeweils auf eine der anderen Stellen (Ostereiersuche macht Spaß! ) und sorge dann für einen unerwarteten Lacher: Vergesse einfach, den Anhang selbst überhaupt einzufügen. 

Um zusätzlich die Spannung auf die nachfolgenden Themen zu erhöhen, füge als rethorische Pause noch Seitenumbrüche direkt nach Überschriften ein. 

Dass du Teile deiner Berichte nicht pünktlich bei mir abgeliefert hast, ist nicht so schlimm, die kannst du jetzt noch schnell einfügen. Weil du ja nicht weißt, wo der Kontext passen könnte, und es ja eine Zumutung wäre, das alles nochmal zu lesen, kopier es einfach drunter - durch Wiederholungen prägen sich die Prüfer die wesentlichentlichen Aspekte unseres Konzeptes besser ein. 

Lustige Tippfehler wie "absägen" statt "abwägen" zaubern dem Prüfer ein Lächeln aufs Gesicht. Schicke den Bericht ab, ohne deinen Text noch einmal zu lesen, das verstärkt den Überraschungseffekt bei der Rückgabe.

27.8.08 00:30


Muscheeeeeln !!

Heute kam endlich mein heißersehntes Päckchen mit den Muscheln (Corbicula spec.) an ^^



Erstmal lagen alle ein bissel kirre in der Gegend rum und wurden von den Garnelen bezupft... Langsam gucken die ersten aus ihrer Schale...



Hier sieht man schon dieses rüsselartige Ding, mit dem die Muscheln Wasser einsaugen und kleine Partikel herausfiltern.

Innerhalb weniger Minuten hat sich die erste vorwitzige Muschel schon vergraben...



1. auf der dem Rüssel gegenüberliegenden Seite kommt so ein... weißes.. Ding raus, das sich über den Boden tastet und langsam anfängt zu buddeln.

2. die Muschel stellt sich (wie auch immer sie das bewerkstelligt ) senkrecht und...

3. - 5. rutscht Stück für Stück tiefer, bis

6. nur noch der Rüssel rausguckt ^^



Ach ja, und dann gibt es noch eine Trauermeldung:
Füsch, der Kampffisch, ist vorgestern leider gestorben .
24.6.08 21:45


*mitternächtliche Farbwahrnehmungsstörung*

...Sieht irgendwie so regenbogenfarbig aus, die Schnegge, oder?


17.6.08 01:25


Hakenrolle ^^

...was ja in den USA anscheinend ein must-have (bzw must-crochet) ist, sind hook-holder, also Teile in die man die Haken stecken kann damit sie net wüst herumfliegen.
Weil sich bei mir nu auch eine ganze Menge Haken angesammelt haben und sich das ganze so schön schnell neben dem Browsergame machen ließ, hab ich mir ebenfalls einen gebastelt...



Die Rolle besteht eigentlich nur aus einem großen rechteckigen Stück, dessen unteres Drittel hochgeklappt und an den Seiten festgenäht wird. Mit senkrechten Nähten kann man dann noch verschieden breite Taschen für einen oder mehrere Haken, Maßband, Klappschere usw. basteln. Nadeln oder Maschenmarkierer hab ich einfach in den Stoff gepiekst.

Um das Dingens dann zu zu bekommen, klappt man den oberen Teil runter und dreht alles zusammen:




Die Rolle hab ich nach einer Vorlage aus dem nachfolgenden Buch gemacht (war mal wieder zu faul für eine Garnprobe und hab einfach so lange gehäkelt bis es für mich breit genug war  ). Es ist englisch, hat aber ne ganze Menge schöne, praktische, einfache und angenehm zu häkelnde Sachen drin:


(klick um das Buch bei Amazon zu sehen)
9.6.08 23:03


Stitchmarker bzw Schiet-wo-war-ich??

...Da man ja grad bei Amigurumi vor lauter Maschen nimmer weiß bei welcher Runde man grad ist, machen sich Markierungen wie aufgebogene Büroklammern etc. da ganz gut...

Gestern hat mich das Schaf schlagartig motiviert, ein paar kunstvollere Marker herzustellen, und nach einigem Gewühl auf dem Dachboden fand ich tatsächlich noch zwei knuffige Glasperlen. Etwas Draht, Nylonband, weitere Perlen und wildes Gebiege und Gefluche, und fertig sind zwei Stitchmarker, die mir eigentlich schon fast wieder zu schade dafür sind ^^


9.6.08 22:45


Huhuuuu ^^

...Feri lebt noch, und zumindest der Großteil ihrer Viecher ebenfalls

Die Apfelschnecken zählen anscheinend leider zu einer äußerst dämlichen Spezies - wie ja bekannt is, robben die immer an die Wasseroberfläche und lassen sich dort einfach wieder fallen. Eine besonders dicke Schnecke (jawoll, die gelbe...) krepelte als erste ab: sie ließ sich fallen, blieb aber in einer völlig unwahrscheinlichen Verkantung von ihrem Haus, dem oberen (nicht heizenden) Teil des Heizstabes und der angrenzenden Wand in Rückenlage hängen und ich konnte nur noch eine halbtote labberige Schnegge bergen... Man lernt ja daraus, und so schob ich den Stab in die Mitte des Glases - am nächsten (!) Morgen (Schnecken pflegen anscheinend immer Nachts, Suizid zu begehen) finde ich die braune Schnecke, diesmal eingeklemmt zwischen dem besagten Teil des Heizstabes und der daneben hochgewanderten blauen Apfelschnecke (die sich vermutlich auch während des gesamten Abnippelns ihres Beckengenossen net vonner Stelle gerührt hat) *resignier*
Dafür gibts Zuwachs in Form von 2 neuen Apfelschneckies in blau =)

Neu im Becken sind ein paar Amanogarnelen, die eigentlich die Fäkalien des Füsches und der Schnecken bereinigen sollten, mir aber so ans Herzli wuchsen, dass sie nun ein eigenes Becken bekommen haben.. ergänzend kamen dazu noch ein paar aktuell noch knuffig kleine yellow fire Garnelen


(Amano-Garnele)


(Yellow Fires noch in der Tüte)

...Nachdem sich die eingeschleppte Schlamm- oder Blasenschnecke inzwischen leider rasant vermehrt hat (bzw da einfach noch mehr mitkamen...) und die schöne Blümlipracht im Aquarium buchstäblich komplett abgefressen hat *4 komplette große Pflanzen und 5 mittelgroße betrauert* riss mir der Geduldsfaden: ein Auftragskiller wurde angeheuert!! Bzw derer drei sogar, weil gerade wieder 2 Pflanzen kurz vor der gänzlichen Vernichtung standen.

Und hier sind sie: Anentome helena, die Raubschneckies!



...mit dem knuffigen Rüssel erspäht sie die Beute und saugt sie aus. Aktuell sind die drei im Garnelenbecken im Einsatz, die größere stachelige Turmdeckelschnegg (die jetzt richtig aktiv geworden ist!) und die Rennschnecke lassen sie in Ruhe, von den Pflanzenvernichtern ist bereits nach ein paar Tagen nix mehr zu sehen gewesen ^^
Demnächst werden sie dann in das Kampffischbecken wechseln und die dort befindlichen Schneckies kommen sicherheitshalber kurz ins Garnelenbecken (hoffe sie graben mir da net wieder alles um...)

9.6.08 21:15


Wurzeleien

Eigentlich bin ich ja ein Fan des natürlichen, überwucherten, bewurzelten Aquariums. So sah meins ja auch mal aus.

Da ich wusste, dass Mopaniwurzeln noch etwas abfärben, hab ich sie also brav 2 Tage in Wasser gepackt, bevor ich sie ins Aqua legte - da kam auch ordentlich braune Brühe zusammen.
Schließlich hab ich mich getraut und sie ins Wasser gepackt, sah ja auch ganz hübsch aus ^^



Schon am nächsten Tag war das Wasser aber schon gelblicher... Mist! Also das Teil wieder raus, Wasserwechsel (komplett dank Wasseraufbereitertröpfchen). Schaf gab mir den hinreißenden Tipp, die Wurzel doch einfach "ne Stunde" auszukochen.

Gesagt, getan, leider passte das Ding nur jeweils zur Hälfte in den Spaghettipott. Nach schätzungsweise 8 Stunden Auskochen (nur einer Seite) färbte die Wurzel das Testwasser der halben Wurzel im Eimer noch immer über Nacht. Nach weiteren 8 Stunden, insgesamt also etwa 16 Stunden!! pro Hälfte (ein Glück zahl ich die Stromrechnung nicht selbst... *schwitz*) hat mich die Geduld verlassen..
Das Wasser im Kochtopf hatte zwar eine bestechend schöne, dunkelrotbraune Farbe, man konnte sogar Leinenstoff damit färben *ausprobiert hat*, aber es färbte noch immer... Ich verlor die Nerven und warf das Ding kurzerhand über Nacht in Chlorlösung (soviel zum Thema natürliches Aquarium) und kochte es dann nochmal für etwa eine Stunde pro Seite...

Muss ja nun reichen, dachte ich, und tu die Mopani wieder rein. Anfangs sah auch alles ganz friedlich und hübsch aus... Nach ein paar Tagen aber färbte sich das Wasser völlig unauffällig langsam wieder gelb *ausrast*



Abgesehen davon, dass das Fotografieren dadurch ziemlich erschwert wurde weil fast alles unscharf ist, fing das Wasser auch nach und nach an, eklig zu stinken...

Im Zoogeschäft bekam ich dann die ermunternde Info, dass es gut ein halbes Jahr dauert, bis diese Wurzel aufhört zu färben... *kollabier* Ich hab nun beschlossen, sie den Sommer über in die Regenwassertonne zu schmeißen und dann im Herbst nen neuen Versuch zu machen...

Bis dahin ist mein Aqua ohne Wurzel, dafür aber mit ungewohnt "durchsichtigem" Wasser... 
24.2.08 02:12


Meine Kamera is putt... *heul*

Joah, wollte mein Aqua knipsen, nachdem ich wieder etlichen neuen Krams reingetan hab... und weil ich ja so döselig bin, verlier ichs Gleichgewicht und hau die an den Schreibtisch >.<

Ähäm.. Fotodokus werden dann in der Folgezeit wohl erstmal ausfallen *schnief*
20.2.08 22:29


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